Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir

Bruder Klaus, der vor 600 Jahren auf die Welt gekommen ist, stand im Zentrum unseres Familiengottesdienstes.

Als angesehener Bauer, Familienvater, Politiker und Richter hat er die tiefe Sehnsucht gespürt, sich ganz auf Gott einzulassen. Er legt alle Ämter nieder und verlässt seine Familie, um in seiner Zeit als Einsiedler Gott näher zu kommen. So ist er für viele Menschen zum Ratgeber geworden und gilt als Friedensstifter, da durch seinen Rat kriegerische Konflikte beigelegt werden konnten.

Die meisten von uns werden sich wohl nicht berufen fühlen, alles liegen und stehen zu lassen und als Einsiedler zu leben. Aber wir alle können von Bruder Klaus lernen, dass wir uns Zeit nehmen dürfen, um zu fühlen, wie es uns geht und so Gott näher kommen zu können.

In Dankbarkeit das Jahr beginnen

Auch dieses Jahr starteten wir mit einem grossen Dankeschön an unsere freiwilligen Mitarbeiter und luden zum traditionellen Neujahrsessen ein.

Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen ganz uneigennützig ihre Zeit für andere herschenken und motiviert an einer lebendigen Gemeinschaft mitarbeiten. Sie verdienen dadurch zwar keinen Rappen aber viel Dankbarkeit.

Unser Neujahrsessen stellten wir dieses Jahr unter das Thema „Zeit“. Dankbar sind wir für die wertvolle Zeit, die freiwillige Mitarbeiter in unsere Gemeinde investieren und freudig wollen wir in das bevorstehende Jahr blicken, das uns wieder viel lebendige Erlebnisse erwarten lässt.

Danke sagen wollten wir nicht nur mit Worten. So galt es, Punsch und Glühwein, Fondue chinoise mit Saucen und Salaten und ein Kuchenbuffet vorzubereiten, ein Quiz liess unsere Köpfe rauchen und mit dem gemeinsamen Singen wurde unser gemütlicher Abend abgerundet.

Auch das schwarze Schaf kommt zur Krippe

Ein schwarzes Schaf hat zu Weihnachten im Krippenspiel in Zollikon eine ganz besondere Rolle gespielt. Die anderen Schafe haben es aus ihrer Herde ausgeschlossen, aber Maria wollte auch von ihm Wolle für die Decke, die sie für das Jesuskind gewebt hat.

Wie jedes Jahr war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt und viele Kinder, Familien und Erwachsene haben in einem sehr stimmungsvollen Gottesdienst Weihnachten gefeiert.

Bienenwachs und Paraffin

Wie jedes Jahr im Advent öffnet der Jugendraum in Zollikerberg seine Türen für das Kerzenziehen. Farbiges Paraffin und duftendes Bienenwachs warten auf fleissige und geduldige Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Ein paar der wunderschönen Kunstwerke könnt Ihr im Fotoalbum unten bewundern.

Geöffnet bis 21.12. jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Mit Herrn Bommel auf grosser Fahrt

Volles Programm gab es am Sonntag. Zu Beginn haben wir Familiengottesdienst gefeiert. Herr Bommel, ein alter Seebär, war zu Besuch und gemeinsam mit ihm haben wir überlegt, was unsere Kirche mit einem Schiff gemeinsam hat und welche Dinge an Bord auf keinen Fall fehlen dürfen. Den Mast, der fast ein wenig aussieht wie ein Kreuz, hat Herr Bommel mit Jesus verglichen, der der Mittelpunkt unserer Kirche ist. Aber auch ein Fernrohr, ein Steuerrad, ein Kompass, ein Fass mit Verpflegung oder eine Flasche Rum für fröhliche Feiern müssen unbedingt mit auf die grosse Fahrt. Besonders freuen wir uns, dass wir sechs neue Matrosen in der Crew begrüssen durften: Lia, Minou, Chloé, Bruna, Tim und Vasco sind unsere neuen Ministranten und werden in Zukunft die Mannschaft verstärken.

Nach dem Gottesdienst haben wir beim offenen Diskussionsforum gemeinsam über die Zukunft unserer Pfarrei nachgedacht. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen, in vielen Bereichen sind wir auf dem richtigen Kurs, nur wenig hat Anlass zu Kritik gegeben. Wie schon beim letzten Mal sind viele gute und kreative Vorschläge zusammengekommen, wie unser Angebot noch bunter und noch relevanter für unser Leben werden kann. Auch beim ersten Kinderparlament sind sehr viele Ideen gesammelt worden, was sich unsere jüngsten Gemeindemitglieder wünschen. Der Pastoralrat und das Seelsorgeteam werden alle Beiträge besprechen und daraus konkrete Projekte entwickeln, die wir in den nächsten Monaten und Jahren gemeinsam umsetzen wollen.

Den Abschluss bildete ein gemütlicher Spaghettiplausch, bei dem die Diskussionen und Gespräche weiter vertieft wurden. Wie man auf den Bildern sehen kann, hat allen das Essen aus der Bordküche sehr gut geschmeckt.

Biber, Sau und Elefant

Mit einem Familiengottesdienst haben wir das HGU Jahr eröffnet. Die Geschichte von Biber, Sau und Elefant hat uns eines der Ziele des Heimgruppenunterrichts vor Augen geführt: Jeder soll sich angenommen fühlen. Diese Botschaft hat uns auch das Evangelium noch einmal in Erinnerung gerufen, in dem Jesus seinen Jüngern klar macht, dass auch – und gerade – die Kinder ganz zu ihm gehören.

Wir freuen uns auf viele spannende Stunden mit den HGU Kindern und ihren Gruppenleiterinnen!

Firmlager 2016

Sonnenschein, Regen, traumhafte Natur, feines Essen, intensive Gespräche und tiefe Begegnungen, so kurz zusammengefasst das diesjährige Firmlager in Assisi. Die Zeit ist wie im Flug  vergangen und die noch vor einem Augenblick kleinen Kindern sind nun auf dem Weg zum Erwachsenen. Seit über 10 Jahren durften wir diese nun Jugendliche bereits begleiten. Die Freude war und ist gross, dass wir mit ihnen nun am Anfang des Firmweges eine Woche lang in Assisi verweilen konnten. Die sehr persönlichen Gespräche drehten sich von Alltagsthemen wie Freundschaft, Schule, Lebensgestaltung bis hin zu unseren religiösen und spirituellen Überzeugungen und waren für alle eine Bereicherung. Nebst ernsten Momenten, blieb auch Zeit für diverse Freizeitgestaltung und den Genuss der italienischen Natur und Atmosphäre. Das Firmlager 2016 in Assisi bleibt uns in bester Erinnerung und die Erfahrungen werden unseren bevorstehenden Firmweg noch lange begleiten. Ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmer der 2. Oberstufe und an alle Firmbegleiter die dieses Lager getragen haben.

Firmung 2016 – das Haus des Lebens auf Fels bauen

27 Firmlinge haben am 1. Oktober 2016 von Bischof Vitus Huonder das Sakrament der Firmung empfangen. Die Firmung ist der Abschluss des Religionsunterrichts bei uns in der Pfarrei. Ab jetzt sollen die Firmlinge gestärkt mit dem heiligen Geist in der Kirche und in der Welt als verantwortungsvolle Christen wirken.

„Wer mein Wort hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels gebaut hat“ (Mt 7.24). Dieses Bibelwort stand im Mittelpunkt des Gottesdienstes, denn nur wer auf Gott und sein Wort baut, kann sein Leben an Gott ausrichten. Bischof Vitus ist in seiner Predigt auf Mutter Theresa und ihr Leben eingegangen. Sie kann uns ein Beispiel sein, wie man mit der Kraft des heiligen Geistes, Gottes Wort im Leben umsetzen kann.

Die Feier ist mit einem reichhaltigen Apero ausgeklungen und auch ein paar Regentropfen konnten die Freude über das schöne Fest nicht trüben.

Kulinarische Weltreise am Multikultifest

Fast 250 Gäste haben sich dieses Jahr wieder auf eine kulinarische Weltreise begeben und Köstlichkeiten aus Peru, den Philippinen, Grossbritannien, Österreich, Brasilien, Kroatien, Polen, Spanien, Portugal, Italien und natürlich der Schweiz genossen. Wie immer konnten es viele gar nicht erwarten, vor allem das Dessertbuffet zu stürmen.

Die vielen freiwilligen Helfer haben damit ein eindrückliches Zeichen gesetzt, wie die Botschaft des Familiengottesdienstes ganz praktisch in die Tat umgesetzt werden kann. Jeder und jede einzelne hat sich mit seinen Fähigkeiten eingebracht und damit ein wunderbares Fest ermöglicht. Ein ganz herzlicher Dank an alle!

Dieses Jahr geht der Reinerlös an die Schweizer Tafel, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, überschüssige Lebensmittel zu sammeln und gratis an soziale Institutionen zu verteilen. Unser Beitrag war allerdings nur finanzieller Natur, die köstlichen Speisen aus der ganzen Welt wurden fast zur Gänze aufgegessen.

Sola 2016

Unser 10 Tage langes Abenteuer liegt hinter uns. Mitten in der schönen Natur von Ebnat-Kappel lebten 50 Lagerteilnehmer im Bergrestaurant Girlen. Umringt von Kühen und einigen Fliegen ; ) erlebten wir spannende Geländespiele, coole Basteleien, Theaterstücke, Gottesdienste und Spiele im Haus. Wir wuchsen zur Grossfamilie zusammen und bestritten gemeinsam grosse Herausforderungen. Zu guter Letzt, retteten wir, wie schon so oft, nebenbei auch noch kurz die Welt. Wie unser Lager im Detail abgelaufen ist, erfahrt ihr aus den Tagesberichten unserer Kinder und Leiter.

Tagesberichte Sola 2016

Bilder Sola 2016

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