Die Chemie stimmt

Highlights vom ersten Lagertag in Giswil:

Aufgrund eines Zugsausfalls sind die Kinder aus Zollikon, Zollikerberg und Zumikon etwas verspätet in Giswil angekommen. Das hatte durchaus auch seine Vorteile, denn zu dem Zeitpunkt hatte die Vorhut schon alle Zelte aufgebaut und die Hot Dogs waren schon parat. Danach galt es, die anderen 87 Lagerteilnehmer kennen zu lernen. Bis alle Hände geschüttlet waren, dauert das schon seine Zeit. Am selbst gebauten Brünnele wurden Zähne geputzt und Becher gewaschen, bevor es sich alle am Lagerfeuer bequem machen konnten.

Aber die gemütliche Stimmung hat nicht lange gedauert. Plötzlich sind drei Security-Personen aufgetaucht, die den Kindern etwas von seltsamen Menschen in der Gegend erzählt haben. Als die dann aufgetaucht sind, haben sie den Lagerkindern geheime chemische Formeln gegeben, bevor sie selbst verhaftet wurden. Mal schauen, wie diese Geschichte ausgeht, aber die Welt scheint wieder einmal in grosser Gefahr zu sein!

Unsere erfahrenen Lagerkinder scheint das jedenfalls nicht weiter zu beunruhigen. Sie sind alle müde und zufrieden in ihre Schlafsäcke gekrochen und schnell eingeschlafen. Mal schauen, was der nächste Tag an Überraschungen bringen wird.

Gönnt Gott mir keine Schoggi?

Warum soll ich in der Fastenzeit eigentlich auf die Schokolade verzichten? Gönnt mir Gott das Vergnügen nicht? Dieser Frage sind wir im Familiengottesdienst in der Fastenzeit nachgegangen und haben eine Geschichte von einem Kind gehört, das ein grosses Herz hatte und nach und nach immer mehr Dinge in sein Herz gelassen hat. Einen Teddybären, einen Rubik-Cube, einen Bumerang, einen Ball, eine PSP, einen iPod und noch viel mehr. Bis das Herz so voll war, dass es dem Kind zu schwer geworden ist, und kein Platz mehr da war für seine Familie und seine Freunde.

Auch das Evangelium von der Tempelreinigung ist ein Bild dafür. Jesus sorgt dafür, dass alle Dinge aus dem Tempel verschwinden, die vom wesentlichen ablenken. So soll auch das Fasten dazu beitragen, dass wir uns wieder auf das wesentliche in unserem Leben konzentrieren können.

Nach dem Gottesdienst gab es noch eine herrliche Bünder Gerstensuppe zum traditionellen Fastensuppenessen.

(k)eine traurige Geschichte

Einen kritischen Gast hatten wir zu Besuch in der Kindermette in Zollikon. Seine Tochter Mia hat ihn mitgebracht, obwohl er ja eigentlich die Weihnachtsgeschichte ziemlich traurig findet: Kaiser Augustus, der herumkommandiert, die Herberge, in der kein Platz ist, die Hirten, die auf dem Feld frieren. Keine guten Startbedingungen, findet unser kritischer Gast.

Aber am Ende ist dann doch alles gut rausgekommen. Mia konnte ihren Vater überzeugen, dass Jesus genau in dieses schwierige Umfeld hinein auf diese Welt kommen wollte. So wie in der Dunkelheit ein Licht erscheint.

Kunstwerke aus Paraffin und Bienenwachs

Auch dieses Jahr hat der Jugendraum in Zollikerberg wieder seine Türen geöffnet, damit Kinder und auch viele Erwachsene ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Mit viel Geduld, Kreativität und ein wenig handwerklichem Geschick entstehen Kunstwerke aus buntem Paraffin oder duftendem Bienenwachs. Natürlich darf auch Glitter nicht fehlen, damit die Kerzen noch festlicher wirken.

Getragen wird das Kerzenziehen von vielen freiwilligen Helfern. Herzlichen Dank für Euren Einsatz!

Ministrantenaufnahme

Gleich neun neue Ministranten durften wir dieses Jahr aufnehmen. Alonso, Nicolas, Aquina, Emilia, Nepomuk, Michele, Sofia, Sophia und Till haben sich bereit erklärt, in Zukunft unsere Gottesdienste mir ihrem Dienst zu bereichern. Herzlichen Dank Euch und allen „alten“ Ministranten für Euren Einsatz!

Multikultifest – Ein Fest für die ganze Pfarrei

Traditionell haben wir das Schuljahr mit dem Multikultifest begonnen. Das internationale Buffet war reich gedeckt mit Köstlichkeiten aus der Schweiz, Kroatien, Polen, Italien, Österreich, den Philippinen, Portugal, Bayern und Frankreich. Trotz gut gefüllter Mägen wurde natürlich auch das Dessert-Buffet gestürmt.

Wir freuen uns über die kulturelle Vielfalt in unserer Pfarrei und dass wir das Schuljahr mit allen gemeinsam beginnen durften.

Kontrolle durch die GBBGB

Am Sommerfest wurden wir überraschend von der GBBGB besucht – der geheimen Bundesbehörde für Glücksbefindlichkeit. Fast alle haben die Kontrolle bestanden, nur bei einer Besucherin wurde notorische Unglücklichkeit festgestellt. Auch ihr konnte aber geholfen werden, schliesslich sind wir ja quasi Experten fürs Glück, da uns Jesus ja ein paar wertvolle Tipps mitgegeben hat, was uns wirklich glücklich machen kann.

Auch das anschliessende Grillfest hat sicher zu unserem Glück beigetragen. Nicht nur, weil die  Bratwürste, Salate und das reichhaltige Desserbuffet richtig fein waren, sondern vor allem, weil die gemeinsame Feier, bei der jeder etwas beiträgt, ein wunderbarer Abschluss des Schuljahres war.

Besonders glücklich waren die Kinder, die sich bei den kreativen Posten austoben konnten: von Zuckerwattestand und Schokobrunnen über Wahrsagerei und Beautysalon bis hin zu Mohrenkopfschleuder und Drachenkampf war alles dabei.

Bilder aus Zollikerberg:

 

Bilder aus Zollikon:

Gerechtigkeit am Waldfest

Jeder will sie – die gerechte Welt. Aber wie soll sie entstehen? Das war die grosse Frage, mit der sich die Besucher des ökumenischen Familiengottesdienstes beim Waldfest konfrontiert sahen. Verschiedene Zugänge haben uns der Antwort näher gebracht. Da war eine Szene aus der Zeit Jesu, die die Kinder und Jugendlichen auf unserer Waldbühne vorgespielt haben. Wie war das damals zur Zeit Jesu mit der Frage nach Gerechtigkeit und wie haben die Menschen seiner Zeit auf seine Bergpredigt reagiert? Auch die reformierte Pfarrerin Lea Scherler aus Zollikon hat in ihrer Predigt eine Begebenheit aus dem Leben Jesu ins Zentrum gerückt, um einen Weg aufzuzeigen, wie unsere Welt ein gerechterer Ort werden kann: Das Opfer der armen Witwe ist zwar objektiv gesehen nur ein kleiner Beitrag, aber sie gibt mit dem Herzen und sie gibt alles, was sie zu geben im Stande ist. Wenn jeder von uns dazu bereit ist, wird die Welt ein gerechterer Ort werden! Denkt daran, wenn Euch das nächste Mal jemand fragt, ob Ihr nicht für die Delfine spenden wollt :-).

Der Duft von Cervelat und Bratwurst hat das Ende des Gottesdienstes angekündigt, und die Feier ist gemütlich bei feinen Salaten und frischem Bier aus dem Fass weitergegangen. Während die Erwachsenen den lauen Abend im Wald geniessen konnten, haben sich die Kinder  beim Postenlauf der Oberstüfler Marshmallows verdienen können, die anschliessend eifrig über dem Feuer gegrillt wurden.

Ein herzlicher Dank den vielen fleissigen Helfern, die dieses schöne Fest unter freiem Himmel möglich gemacht haben!

Chilbi auf Walhalla

Etwas kryptische Informationen dringen aus dem Lager bis in die Zivilisation durch. Heute Vormittag war ‚Walhalla Rising‘ angesagt und am Nachmittag ‚Chilbi & Crime‘. Dazwischen gabs Curry mit Reis und am Abend Penne mit Sugo. Was sich auch immer hinter den Namen der Spiele verbergen mag, jedenfalls scheint es sehr viel Spass zu machen.

Traditioneller Weise gilt es am letzten Abend des Lagers die Welt zu retten. Mal schauen, ob es auch dieses Mal gelingt und ob die Gestaltwandler aufgedeckt werden können.

Feldgame und Wasserschlacht

Mit frischer Milch vom Bauernhof schmeckt das Frühstück gleich noch besser und man ist gestärkt für das Feldgame am Vormittag.

Zu Mittag war dann jeder sein eigener Koch, schliesslich galt es Würste und Schlangenbrot über dem Lagerfeuer zu grillieren. Wenn das Thermometer Richtung 30 Grad klettert hilft nur eine richtige Wasserschlacht zur Abkühlung. Da bleibt kein T-Shirt trocken.

Nach einem herrlichen Chili von Carne haben die Lagerkinder den Abend mit Singen am Lagerfeuer genossen.