Kategorie-Archiv: Famgodi

Gönnt Gott mir keine Schoggi?

Warum soll ich in der Fastenzeit eigentlich auf die Schokolade verzichten? Gönnt mir Gott das Vergnügen nicht? Dieser Frage sind wir im Familiengottesdienst in der Fastenzeit nachgegangen und haben eine Geschichte von einem Kind gehört, das ein grosses Herz hatte und nach und nach immer mehr Dinge in sein Herz gelassen hat. Einen Teddybären, einen Rubik-Cube, einen Bumerang, einen Ball, eine PSP, einen iPod und noch viel mehr. Bis das Herz so voll war, dass es dem Kind zu schwer geworden ist, und kein Platz mehr da war für seine Familie und seine Freunde.

Auch das Evangelium von der Tempelreinigung ist ein Bild dafür. Jesus sorgt dafür, dass alle Dinge aus dem Tempel verschwinden, die vom wesentlichen ablenken. So soll auch das Fasten dazu beitragen, dass wir uns wieder auf das wesentliche in unserem Leben konzentrieren können.

Nach dem Gottesdienst gab es noch eine herrliche Bünder Gerstensuppe zum traditionellen Fastensuppenessen.

(k)eine traurige Geschichte

Einen kritischen Gast hatten wir zu Besuch in der Kindermette in Zollikon. Seine Tochter Mia hat ihn mitgebracht, obwohl er ja eigentlich die Weihnachtsgeschichte ziemlich traurig findet: Kaiser Augustus, der herumkommandiert, die Herberge, in der kein Platz ist, die Hirten, die auf dem Feld frieren. Keine guten Startbedingungen, findet unser kritischer Gast.

Aber am Ende ist dann doch alles gut rausgekommen. Mia konnte ihren Vater überzeugen, dass Jesus genau in dieses schwierige Umfeld hinein auf diese Welt kommen wollte. So wie in der Dunkelheit ein Licht erscheint.

Ministrantenaufnahme

Gleich neun neue Ministranten durften wir dieses Jahr aufnehmen. Alonso, Nicolas, Aquina, Emilia, Nepomuk, Michele, Sofia, Sophia und Till haben sich bereit erklärt, in Zukunft unsere Gottesdienste mir ihrem Dienst zu bereichern. Herzlichen Dank Euch und allen „alten“ Ministranten für Euren Einsatz!

Multikultifest – Ein Fest für die ganze Pfarrei

Traditionell haben wir das Schuljahr mit dem Multikultifest begonnen. Das internationale Buffet war reich gedeckt mit Köstlichkeiten aus der Schweiz, Kroatien, Polen, Italien, Österreich, den Philippinen, Portugal, Bayern und Frankreich. Trotz gut gefüllter Mägen wurde natürlich auch das Dessert-Buffet gestürmt.

Wir freuen uns über die kulturelle Vielfalt in unserer Pfarrei und dass wir das Schuljahr mit allen gemeinsam beginnen durften.

Kontrolle durch die GBBGB

Am Sommerfest wurden wir überraschend von der GBBGB besucht – der geheimen Bundesbehörde für Glücksbefindlichkeit. Fast alle haben die Kontrolle bestanden, nur bei einer Besucherin wurde notorische Unglücklichkeit festgestellt. Auch ihr konnte aber geholfen werden, schliesslich sind wir ja quasi Experten fürs Glück, da uns Jesus ja ein paar wertvolle Tipps mitgegeben hat, was uns wirklich glücklich machen kann.

Auch das anschliessende Grillfest hat sicher zu unserem Glück beigetragen. Nicht nur, weil die  Bratwürste, Salate und das reichhaltige Desserbuffet richtig fein waren, sondern vor allem, weil die gemeinsame Feier, bei der jeder etwas beiträgt, ein wunderbarer Abschluss des Schuljahres war.

Besonders glücklich waren die Kinder, die sich bei den kreativen Posten austoben konnten: von Zuckerwattestand und Schokobrunnen über Wahrsagerei und Beautysalon bis hin zu Mohrenkopfschleuder und Drachenkampf war alles dabei.

Bilder aus Zollikerberg:

 

Bilder aus Zollikon:

Gerechtigkeit am Waldfest

Jeder will sie – die gerechte Welt. Aber wie soll sie entstehen? Das war die grosse Frage, mit der sich die Besucher des ökumenischen Familiengottesdienstes beim Waldfest konfrontiert sahen. Verschiedene Zugänge haben uns der Antwort näher gebracht. Da war eine Szene aus der Zeit Jesu, die die Kinder und Jugendlichen auf unserer Waldbühne vorgespielt haben. Wie war das damals zur Zeit Jesu mit der Frage nach Gerechtigkeit und wie haben die Menschen seiner Zeit auf seine Bergpredigt reagiert? Auch die reformierte Pfarrerin Lea Scherler aus Zollikon hat in ihrer Predigt eine Begebenheit aus dem Leben Jesu ins Zentrum gerückt, um einen Weg aufzuzeigen, wie unsere Welt ein gerechterer Ort werden kann: Das Opfer der armen Witwe ist zwar objektiv gesehen nur ein kleiner Beitrag, aber sie gibt mit dem Herzen und sie gibt alles, was sie zu geben im Stande ist. Wenn jeder von uns dazu bereit ist, wird die Welt ein gerechterer Ort werden! Denkt daran, wenn Euch das nächste Mal jemand fragt, ob Ihr nicht für die Delfine spenden wollt :-).

Der Duft von Cervelat und Bratwurst hat das Ende des Gottesdienstes angekündigt, und die Feier ist gemütlich bei feinen Salaten und frischem Bier aus dem Fass weitergegangen. Während die Erwachsenen den lauen Abend im Wald geniessen konnten, haben sich die Kinder  beim Postenlauf der Oberstüfler Marshmallows verdienen können, die anschliessend eifrig über dem Feuer gegrillt wurden.

Ein herzlicher Dank den vielen fleissigen Helfern, die dieses schöne Fest unter freiem Himmel möglich gemacht haben!

Walfisch und Minestrone

Die Geschichte von Jona stand im Mittelpunkt unseres Familiengottesdienstes in der Fastenzeit. Wäre es nicht praktisch, wenn wir Gottes Stimme auch so hören könnten, wie Jona? Vielleicht kann ja die Fastenzeit dabei helfen, etwas besser hinzuhören, was Gott uns zu sagen hat.

Nach dem Gottesdienst haben wir uns noch bei herrlicher Minestrone und Buchstabensuppe gestärkt.

Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir

Bruder Klaus, der vor 600 Jahren auf die Welt gekommen ist, stand im Zentrum unseres Familiengottesdienstes.

Als angesehener Bauer, Familienvater, Politiker und Richter hat er die tiefe Sehnsucht gespürt, sich ganz auf Gott einzulassen. Er legt alle Ämter nieder und verlässt seine Familie, um in seiner Zeit als Einsiedler Gott näher zu kommen. So ist er für viele Menschen zum Ratgeber geworden und gilt als Friedensstifter, da durch seinen Rat kriegerische Konflikte beigelegt werden konnten.

Die meisten von uns werden sich wohl nicht berufen fühlen, alles liegen und stehen zu lassen und als Einsiedler zu leben. Aber wir alle können von Bruder Klaus lernen, dass wir uns Zeit nehmen dürfen, um zu fühlen, wie es uns geht und so Gott näher kommen zu können.

Auch das schwarze Schaf kommt zur Krippe

Ein schwarzes Schaf hat zu Weihnachten im Krippenspiel in Zollikon eine ganz besondere Rolle gespielt. Die anderen Schafe haben es aus ihrer Herde ausgeschlossen, aber Maria wollte auch von ihm Wolle für die Decke, die sie für das Jesuskind gewebt hat.

Wie jedes Jahr war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt und viele Kinder, Familien und Erwachsene haben in einem sehr stimmungsvollen Gottesdienst Weihnachten gefeiert.

Mit Herrn Bommel auf grosser Fahrt

Volles Programm gab es am Sonntag. Zu Beginn haben wir Familiengottesdienst gefeiert. Herr Bommel, ein alter Seebär, war zu Besuch und gemeinsam mit ihm haben wir überlegt, was unsere Kirche mit einem Schiff gemeinsam hat und welche Dinge an Bord auf keinen Fall fehlen dürfen. Den Mast, der fast ein wenig aussieht wie ein Kreuz, hat Herr Bommel mit Jesus verglichen, der der Mittelpunkt unserer Kirche ist. Aber auch ein Fernrohr, ein Steuerrad, ein Kompass, ein Fass mit Verpflegung oder eine Flasche Rum für fröhliche Feiern müssen unbedingt mit auf die grosse Fahrt. Besonders freuen wir uns, dass wir sechs neue Matrosen in der Crew begrüssen durften: Lia, Minou, Chloé, Bruna, Tim und Vasco sind unsere neuen Ministranten und werden in Zukunft die Mannschaft verstärken.

Nach dem Gottesdienst haben wir beim offenen Diskussionsforum gemeinsam über die Zukunft unserer Pfarrei nachgedacht. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen, in vielen Bereichen sind wir auf dem richtigen Kurs, nur wenig hat Anlass zu Kritik gegeben. Wie schon beim letzten Mal sind viele gute und kreative Vorschläge zusammengekommen, wie unser Angebot noch bunter und noch relevanter für unser Leben werden kann. Auch beim ersten Kinderparlament sind sehr viele Ideen gesammelt worden, was sich unsere jüngsten Gemeindemitglieder wünschen. Der Pastoralrat und das Seelsorgeteam werden alle Beiträge besprechen und daraus konkrete Projekte entwickeln, die wir in den nächsten Monaten und Jahren gemeinsam umsetzen wollen.

Den Abschluss bildete ein gemütlicher Spaghettiplausch, bei dem die Diskussionen und Gespräche weiter vertieft wurden. Wie man auf den Bildern sehen kann, hat allen das Essen aus der Bordküche sehr gut geschmeckt.