Kategorie-Archiv: Famgodi

Kontrolle durch die GBBGB

Am Sommerfest wurden wir überraschend von der GBBGB besucht – der geheimen Bundesbehörde für Glücksbefindlichkeit. Fast alle haben die Kontrolle bestanden, nur bei einer Besucherin wurde notorische Unglücklichkeit festgestellt. Auch ihr konnte aber geholfen werden, schliesslich sind wir ja quasi Experten fürs Glück, da uns Jesus ja ein paar wertvolle Tipps mitgegeben hat, was uns wirklich glücklich machen kann.

Auch das anschliessende Grillfest hat sicher zu unserem Glück beigetragen. Nicht nur, weil die  Bratwürste, Salate und das reichhaltige Desserbuffet richtig fein waren, sondern vor allem, weil die gemeinsame Feier, bei der jeder etwas beiträgt, ein wunderbarer Abschluss des Schuljahres war.

Besonders glücklich waren die Kinder, die sich bei den kreativen Posten austoben konnten: von Zuckerwattestand und Schokobrunnen über Wahrsagerei und Beautysalon bis hin zu Mohrenkopfschleuder und Drachenkampf war alles dabei.

Bilder aus Zollikerberg:

 

Bilder aus Zollikon:

Gerechtigkeit am Waldfest

Jeder will sie – die gerechte Welt. Aber wie soll sie entstehen? Das war die grosse Frage, mit der sich die Besucher des ökumenischen Familiengottesdienstes beim Waldfest konfrontiert sahen. Verschiedene Zugänge haben uns der Antwort näher gebracht. Da war eine Szene aus der Zeit Jesu, die die Kinder und Jugendlichen auf unserer Waldbühne vorgespielt haben. Wie war das damals zur Zeit Jesu mit der Frage nach Gerechtigkeit und wie haben die Menschen seiner Zeit auf seine Bergpredigt reagiert? Auch die reformierte Pfarrerin Lea Scherler aus Zollikon hat in ihrer Predigt eine Begebenheit aus dem Leben Jesu ins Zentrum gerückt, um einen Weg aufzuzeigen, wie unsere Welt ein gerechterer Ort werden kann: Das Opfer der armen Witwe ist zwar objektiv gesehen nur ein kleiner Beitrag, aber sie gibt mit dem Herzen und sie gibt alles, was sie zu geben im Stande ist. Wenn jeder von uns dazu bereit ist, wird die Welt ein gerechterer Ort werden! Denkt daran, wenn Euch das nächste Mal jemand fragt, ob Ihr nicht für die Delfine spenden wollt :-).

Der Duft von Cervelat und Bratwurst hat das Ende des Gottesdienstes angekündigt, und die Feier ist gemütlich bei feinen Salaten und frischem Bier aus dem Fass weitergegangen. Während die Erwachsenen den lauen Abend im Wald geniessen konnten, haben sich die Kinder  beim Postenlauf der Oberstüfler Marshmallows verdienen können, die anschliessend eifrig über dem Feuer gegrillt wurden.

Ein herzlicher Dank den vielen fleissigen Helfern, die dieses schöne Fest unter freiem Himmel möglich gemacht haben!

Walfisch und Minestrone

Die Geschichte von Jona stand im Mittelpunkt unseres Familiengottesdienstes in der Fastenzeit. Wäre es nicht praktisch, wenn wir Gottes Stimme auch so hören könnten, wie Jona? Vielleicht kann ja die Fastenzeit dabei helfen, etwas besser hinzuhören, was Gott uns zu sagen hat.

Nach dem Gottesdienst haben wir uns noch bei herrlicher Minestrone und Buchstabensuppe gestärkt.

Nimm alles von mir, was mich hindert zu dir

Bruder Klaus, der vor 600 Jahren auf die Welt gekommen ist, stand im Zentrum unseres Familiengottesdienstes.

Als angesehener Bauer, Familienvater, Politiker und Richter hat er die tiefe Sehnsucht gespürt, sich ganz auf Gott einzulassen. Er legt alle Ämter nieder und verlässt seine Familie, um in seiner Zeit als Einsiedler Gott näher zu kommen. So ist er für viele Menschen zum Ratgeber geworden und gilt als Friedensstifter, da durch seinen Rat kriegerische Konflikte beigelegt werden konnten.

Die meisten von uns werden sich wohl nicht berufen fühlen, alles liegen und stehen zu lassen und als Einsiedler zu leben. Aber wir alle können von Bruder Klaus lernen, dass wir uns Zeit nehmen dürfen, um zu fühlen, wie es uns geht und so Gott näher kommen zu können.

Auch das schwarze Schaf kommt zur Krippe

Ein schwarzes Schaf hat zu Weihnachten im Krippenspiel in Zollikon eine ganz besondere Rolle gespielt. Die anderen Schafe haben es aus ihrer Herde ausgeschlossen, aber Maria wollte auch von ihm Wolle für die Decke, die sie für das Jesuskind gewebt hat.

Wie jedes Jahr war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt und viele Kinder, Familien und Erwachsene haben in einem sehr stimmungsvollen Gottesdienst Weihnachten gefeiert.

Mit Herrn Bommel auf grosser Fahrt

Volles Programm gab es am Sonntag. Zu Beginn haben wir Familiengottesdienst gefeiert. Herr Bommel, ein alter Seebär, war zu Besuch und gemeinsam mit ihm haben wir überlegt, was unsere Kirche mit einem Schiff gemeinsam hat und welche Dinge an Bord auf keinen Fall fehlen dürfen. Den Mast, der fast ein wenig aussieht wie ein Kreuz, hat Herr Bommel mit Jesus verglichen, der der Mittelpunkt unserer Kirche ist. Aber auch ein Fernrohr, ein Steuerrad, ein Kompass, ein Fass mit Verpflegung oder eine Flasche Rum für fröhliche Feiern müssen unbedingt mit auf die grosse Fahrt. Besonders freuen wir uns, dass wir sechs neue Matrosen in der Crew begrüssen durften: Lia, Minou, Chloé, Bruna, Tim und Vasco sind unsere neuen Ministranten und werden in Zukunft die Mannschaft verstärken.

Nach dem Gottesdienst haben wir beim offenen Diskussionsforum gemeinsam über die Zukunft unserer Pfarrei nachgedacht. Besonders gefreut haben wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen, in vielen Bereichen sind wir auf dem richtigen Kurs, nur wenig hat Anlass zu Kritik gegeben. Wie schon beim letzten Mal sind viele gute und kreative Vorschläge zusammengekommen, wie unser Angebot noch bunter und noch relevanter für unser Leben werden kann. Auch beim ersten Kinderparlament sind sehr viele Ideen gesammelt worden, was sich unsere jüngsten Gemeindemitglieder wünschen. Der Pastoralrat und das Seelsorgeteam werden alle Beiträge besprechen und daraus konkrete Projekte entwickeln, die wir in den nächsten Monaten und Jahren gemeinsam umsetzen wollen.

Den Abschluss bildete ein gemütlicher Spaghettiplausch, bei dem die Diskussionen und Gespräche weiter vertieft wurden. Wie man auf den Bildern sehen kann, hat allen das Essen aus der Bordküche sehr gut geschmeckt.

Biber, Sau und Elefant

Mit einem Familiengottesdienst haben wir das HGU Jahr eröffnet. Die Geschichte von Biber, Sau und Elefant hat uns eines der Ziele des Heimgruppenunterrichts vor Augen geführt: Jeder soll sich angenommen fühlen. Diese Botschaft hat uns auch das Evangelium noch einmal in Erinnerung gerufen, in dem Jesus seinen Jüngern klar macht, dass auch – und gerade – die Kinder ganz zu ihm gehören.

Wir freuen uns auf viele spannende Stunden mit den HGU Kindern und ihren Gruppenleiterinnen!

Kulinarische Weltreise am Multikultifest

Fast 250 Gäste haben sich dieses Jahr wieder auf eine kulinarische Weltreise begeben und Köstlichkeiten aus Peru, den Philippinen, Grossbritannien, Österreich, Brasilien, Kroatien, Polen, Spanien, Portugal, Italien und natürlich der Schweiz genossen. Wie immer konnten es viele gar nicht erwarten, vor allem das Dessertbuffet zu stürmen.

Die vielen freiwilligen Helfer haben damit ein eindrückliches Zeichen gesetzt, wie die Botschaft des Familiengottesdienstes ganz praktisch in die Tat umgesetzt werden kann. Jeder und jede einzelne hat sich mit seinen Fähigkeiten eingebracht und damit ein wunderbares Fest ermöglicht. Ein ganz herzlicher Dank an alle!

Dieses Jahr geht der Reinerlös an die Schweizer Tafel, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, überschüssige Lebensmittel zu sammeln und gratis an soziale Institutionen zu verteilen. Unser Beitrag war allerdings nur finanzieller Natur, die köstlichen Speisen aus der ganzen Welt wurden fast zur Gänze aufgegessen.

FGD Versöhnung 2016

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit, durften die 4. Klässler und ihre Eltern das Sakrament der Versöhnung erleben. Ein speziell gestalteter Weg half den Kindern ihr Handeln zu reflektieren, die dabei entdeckten Fehler und Lasten konnten sie abschliessend vor Gott tragen und hinter sich lassen. Dies feierten wir gemeinsam mit den Familien der 4. Klässer und den interessierten Gemeindemitgliedern, in einem von den Kinder gestalteten Familiengottesdienst. Wir erfuhren in einem Theater über Räuber, Schätze und einem kleinen Waisen Mädchen, dass Gott die Kraft zur Veränderung in uns gelegt hat. Er hilft uns dabei uns und unseren Lebenssinn zu entdecken. Er verzeiht uns Fehler, an denen wir wachsen und uns entwickeln können und er ist bei uns auch in finsterer Not.

Herr und Frau Kritisch beim Freiluftgottesdienst

Das herrliche Frühlingswetter und die Geschichte von Herrn und Frau Kritisch werden den Besuchern des Freiluftgottesdienstes sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Verhaftet in ihren Vorstellungen fällt es ihnen schwer, sich auf die Lebenswelten der Menschen um sich herum einzulassen und sie schliessen sich immer mehr in ihrer kleinen Welt ein. Vielleicht konnten ja das Evangelium vom wichtigsten Gebot Christi und die Predigt von Pfarrer Heinz Meier den beiden ein wenig die Augen öffnen: Liebe braucht den Mut, etwas neues auszuprobieren und die Offenheit sich ganz auf den anderen einzulassen. Damit kann es sicher auch den beiden gelingen, ihre Vorurteile über andere Menschen zu überwinden.

Nach dem Gottesdienst gab es feine Würste, Salate und anschliessend Kuchen und Brownies.

Die Kinder konnten nach dem Essen ihre Geschicklichkeit bei einem Postenlauf im Wald unter Beweis stellen, den die Oberstufenschüler vorbereitet haben. Als Belohnung gab es Marshmallows, die die Kinder mit viel Begeisterung über dem Feuer zubereiteten.