Gerechtigkeit am Waldfest

Jeder will sie – die gerechte Welt. Aber wie soll sie entstehen? Das war die grosse Frage, mit der sich die Besucher des ökumenischen Familiengottesdienstes beim Waldfest konfrontiert sahen. Verschiedene Zugänge haben uns der Antwort näher gebracht. Da war eine Szene aus der Zeit Jesu, die die Kinder und Jugendlichen auf unserer Waldbühne vorgespielt haben. Wie war das damals zur Zeit Jesu mit der Frage nach Gerechtigkeit und wie haben die Menschen seiner Zeit auf seine Bergpredigt reagiert? Auch die reformierte Pfarrerin Lea Scherler aus Zollikon hat in ihrer Predigt eine Begebenheit aus dem Leben Jesu ins Zentrum gerückt, um einen Weg aufzuzeigen, wie unsere Welt ein gerechterer Ort werden kann: Das Opfer der armen Witwe ist zwar objektiv gesehen nur ein kleiner Beitrag, aber sie gibt mit dem Herzen und sie gibt alles, was sie zu geben im Stande ist. Wenn jeder von uns dazu bereit ist, wird die Welt ein gerechterer Ort werden! Denkt daran, wenn Euch das nächste Mal jemand fragt, ob Ihr nicht für die Delfine spenden wollt :-).

Der Duft von Cervelat und Bratwurst hat das Ende des Gottesdienstes angekündigt, und die Feier ist gemütlich bei feinen Salaten und frischem Bier aus dem Fass weitergegangen. Während die Erwachsenen den lauen Abend im Wald geniessen konnten, haben sich die Kinder  beim Postenlauf der Oberstüfler Marshmallows verdienen können, die anschliessend eifrig über dem Feuer gegrillt wurden.

Ein herzlicher Dank den vielen fleissigen Helfern, die dieses schöne Fest unter freiem Himmel möglich gemacht haben!